UHCB - Unihockey Club Bassersdorf

Erfolge Herren

- 3. Platz NLB 1987 (beste Platzierung)
- Gewinn Fairness-Pokal 1993
- Wiederaufstieg in die NLB 1995
- Wiederaufstieg in die 1. Liga 2003

Erfolge Damen

- Zweiter Platz 1. Liga 2000
- Gruppensieg 1. Liga 2002
- Gruppensieg 1. Liga 2003

Erfolge Junioren / Juniorinnen

- Schweizer Meister Junioren B 1986
- 1. Platz Junioren C 1987
- 5. Platz Junioren B 1990
- 2. Platz (Vize-Schweizermeister) Junioren A 1993
- 3. Platz Junioren C 1993
- 4. Platz Junioren B 1993
- 5. Platz Junioren C 1994
- Gruppensieg Jun. A1 1996
- Gruppensieg Juniorinnen 1996
- Gruppensieg Juniorinnen 1997
- 3. Platz Junioren C 1998
- Gruppensieg Elite – Jun. 2005
- 4. Platz Junioren D 2011

Geschichte

1984
Am 6. Juni gründen sieben sportbegeisterte Teenager in einem Keller in Bassersdorf den UHCB. Da zu jener Zeit noch kein Unihockeyverband existiert, nimmt der Landhockeyverband die aufstrebende Sportart unter seine Fittiche. Die Schweizermeisterschaft wird in zwei Spielklassen ausgetragen (NLA und NLB). Neue Vereine müssen sich in einer Art ‚offenen Meisterschaft’ für die NLB qualifizieren. Auch der UHCB nimmt daran Teil. Ein Spiel dauert damals 2 x 11 Minuten...
 
1985
Der UHCB verpasst den Aufstieg in die NLB. Im Frühling wird der Schweizerische Unihockeyverband gegründet, welchem sich auch der UHC Bassersdorf anschliesst. Weil nicht alle Vereine in den neuen Verband wechseln, sind in der Nationalliga B plötzlich Plätze frei! Davon profitiert der UHC Bassersdorf – er steigt nun doch auf, und zwar am grünen Tisch.
 
1986
Der UHC Bassersdorf übersteht das erste Jahr in der Nationalliga B nur mit einigem Glück. Im Herbst wird eine zweite Mannschaft gegründet, die ihre Meisterschaftspremiere in der 1. Liga feiert. In der Möslihalle trainieren auch schon die ersten Junioren, nehmen jedoch noch nicht an der Meisterschaft teil.
 
1987
‚Nati A, wir kommen!’ schreien besonders optimistische Spieler nach dem gelungenen Meisterschaftsauftakt. Tatsächlich verpasst das Team von Mano Strässle den 2. Rang nur um einen einzigen Punkt – und somit auch die Berechtigung, an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu können. Besser machen es die Junioren. Sie bescheren dem UHCB den bisher einzigen Schweizer Meistertitel in dessen Clubgeschichte. Die Equipe – ebenfalls von Mano Strässle gecoacht – setzt sich im Final gegen Flamatt im Penaltyschiessen durch.
 
1988
Stagnation! Die 1. Mannschaft bleibt mit dem 4. Schlussrang unter den Erwartungen. Die 2. Mannschaft kann den Abstieg aus der 1. Liga dank einem Treffer 3 Sekunden vor Schluss im allerletzten Meisterschaftsspiel gerade noch abwenden. Dafür sind die Junioren im Pech. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz verpassen sie die Qualifikation für die Endrunde um den Meistertitel. Der Unihockeyverband führt im Herbst für die Teams der NLA und NLB die Grossfeldmeisterschaft ein. Dies ist auch mit Regeländerungen verbunden. So darf der Ball ab sofort nicht mehr mit der Hand gespielt werden.
 
1989
Der UHCB schliesst seine erste Grossfeldsaison auf dem 5. Platz der NLB Ost ab. Das Team unter Spielertrainer Beat Stadler gibt sich mit dem Mittelfeldplatz zufrieden. Das ist der Trainer der zweiten Equipe wohl kaum – sie kann sich nämlich nicht mehr länger in der 1. Liga halten und steigt ab. Zum ersten Mal sind im Schweizerischen Unihockeyverband (SUHV) auch Junioren C im Einsatz. Zwar ist diese Meisterschaft noch inoffiziell, doch das hindert die Equipe von Mano Strässle nicht, sämtliche Spiele zu gewinnen. Der Verein zählt bereits 83 Aktivmitglieder.

1990
Die erste Mannschaft wird in die Abstiegsrunde verbannt, kann sich aber in der NLB halten. Beat Stadler räumt nach der Saison seinen Trainerposten. Zum Abschluss nimmt das Team in Göteborg am sogenannten Dumle-Slaget, einem internationalen Turnier, teil. Weil die Organisatoren überfordert sind, wird die gesamte Basserdorfer Delegation für die erste Nacht in einer engen Wohnung einquartiert. Für Geselligkeit ist gesorgt, denn der ebenfalls anwesende SV Wiler ist vom selben Glücksstrahl getroffen worden. Die zweite Mannschaft ist sportlich dermassen im Elend, dass sie erneut absteigt.
 
1991
Lars Keller heisst der neue Spielertrainer der ersten Mannschaft. Das Team muss bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern. Besser läuft es im Cup. Der UHCB wird erst im Viertelfinale gebremst, und zwar von Serienmeister Rot-Weiss-Chur. Die Bündner gewinnen die Partie, welche in der zu kleinen Geerenhalle ausgetragen wird, 5:1.
Die B-Junioren erreichen die Finalrunde, müssen sich dort allerdings mit dem 5. Schlussrang begnügen. Die Mitgliederzahl wächst weiter und weiter. Im Mai wird erneut eine Damenfrauschaft gegründet, nachdem das selbe Unterfangen Jahre zuvor gescheitert ist.
 
1992
Der UHC Bassersdorf bekundet grösste Mühe, sich in der NLB zu halten. Kurz vor Saisonschluss übernimmt Mano Strässle interimistisch das Team. Um sich aus eigener Kraft zu retten, braucht die Mannschaft aus den letzten verbleibenden Spielen 4 Punkte. Und tatsächlich: Der UHCB gewinnt gleich zweimal 1:0 und verbleibt damit in der zweithöchsten Spielklasse. Im Sommer übernimmt ein gewisser Ray Bongaards die erste Mannschaft...
 
1993
...um sie nach einer kurzen, erfolglosen Zeit im Januar Walti Keller zu überlassen. Der freie Fall wird dadurch zwar gedämpft, jedoch nicht gestoppt. Mit anderen Worten: Der UHCB steigt in die 1. Liga (Kleinfeld) ab. Dort übernimmt ein alter Bekannter namens Mano Strässle wieder das Zepter. Er stellt dem Vorstand das Projekt ‚UPM 15’ vor. Die Spieler machen artig mit, obwohl niemand überhaupt eine Ahnung hat, was ’UPM 15’ bedeuten mag. Im Juniorenbereich ist der UHCB auf dem Zenit angelangt. Gleich drei Teams nämlich qualifizieren sich für die Finalrunde um die Schweizermeisterschaft. In der heimischen Geerenhalle werden die A-Junioren gar Vize-Meister. Ausgerechnet die Rivalen von Nürensdorf stehen der Mannschaft von – Richtig, Mano Strässle - vor der Sonne. Der eigentliche Coup landet der Verein mit der Verpflichtung von Felix Coray. Der alt-Nationaltrainer (und spätere Weltmeistermacher der Damen-Nati) nimmt zusammen mit Thomas Stohler das neu gegründete Elite-Team unter seine Fittiche.
 
1994
Hinter vorgehaltener Hand wird getuschelt, ‚UPM 15’ sei ein Flop. Tatsächlich verlief der Meisterschaftsstart harzig, am Schluss jedoch erreicht die 1. Mannschaft den 2. Schlussrang und ist zufrieden. Grund zum Feiern gibt aber vor allem das 10-jährige Clubbestehen. Und auch die Tatsache, dass der UHCB zu diesem Zeitpunkt die grösste Nachwuchsabteilung der Schweiz besitzt.
 
1995
‚Nie meh 1. Ligaaaa...’ singt die mitgereiste Fangemeinde frenetisch, als die erste Mannschaft in in Wila den Wiederaufstieg in die NLB realisiert. ‚UPM 15’ wurde schneller zum Erfolg, als es der Projektmanager eigentlich vorsah. Steht doch UPM für Up mit Mano 96. Wobei die zerlegte Jahreszahl 9 + 6 eben 15 ergeben. Auch die Juniorenabteilung ist erfolgreich. Die Junioren C stehen einmal mehr in der Finalrunde um den Meistertitel, die Elite-Junioren können erst an den Aufstiegsspielen gebremst werden.

1996
‚Nie meh Nati Beee...’. Nein, gesungen hat’s keiner, gedacht aber wohl mancher. Anstatt den Schwung aus der 1. Liga mitzunehmen, brechen im Team auf einmal unüberwindbare Gräben auf. Da hilft auch die Ersetzung des neuen Cheftrainers Thomas Stohler durch – ja wen wohl – Mano Strässle nichts. Immerhin ist auf die A1-Junioren verlass, welche an das Finalturnier reisen. Die D-Junioren bleiben gar ungeschlagen. Vom Vorstand verabschiedet sich Beat Stadler, Gründungsmitglied und bis dahin einziger Kassier.
 
1997
Nach dem Abstieg der Kater. Die erste Mannschaft erlebt einen regelrechten Aderlass. So wechseln gleich mehrere Spieler zum Rivalen Nürensdorf, welches neu in der NLB spielt und dort eine sehr gute Figur abgibt. Derweil muss sich Bassersdorf in der 1. Liga mit dem bescheidenen 8. Platz begnügen. So kommt es, dass das Damenteam mit dem 5. Rang in der 1. Liga zum erstem Mal in der Vereinsgeschichte besser abschneidet als das Herren 1. Im Frühjahr gibt Gründungspräsident Markus Horner sein Amt ab. An seiner Stelle folgte interimistisch Thomas Stohler, der schon seit langem hinter den Kulissen grosse und wichtige Arbeit leistet.
 
1998
Zeit der Dürre. Die Herren kämpfen sich im Mittelfeld der 1. Liga ab. Immerhin erreicht das Team - jetzt wieder unter den Fittichen von Thomas Stohler - den 6. Schlussrang. Dies ist wichtig, bedeutet es doch die Qualifikation für die neu geschaffene 1. Liga Grossfeld. Rangmässig erfolgreicher sind unsere Damen, allerdings ist der 4. Platz auch keine Offenbarung, wurde doch erstmals die NLB zum Ziel gesetzt. Einmal mehr ist auf die Nachwuchsabteilung grossen Verlass. Die C-Junioren erspielen sich in der heimischen Geerenhalle den 3. Platz an der Finalrunde. Es ist die seither beste Klassierung eines Bassersdorfer Juniorenteams in der Meisterschaft. Neuer Präsident ist René Grunder, Vater eines D-Juniors und Mitglied des Gemeinderates.
 
1999
Swissair-Freizeitanlage nennt sich die Halle, in welcher die 1. Mannschaft von jetzt an seine Heimspiele austrägt. Und dies erst noch im Einzelspielmodus. Es scheint dem Team zu behagen, nur Jump Dübendorf und Kanti Bülach sind besser als der UHCB. Unter Wert geschlagen wird jedoch das Frauenteam von Simone Bootz und Remo Baumeler; der 6. Schlussrang ist eine Enttäuschung. Dabei wäre doch schlafen nur am Festspiel anlässlich des 15-jährigen Clubbestehens vorgesehen gewesen. Haben sich die Spieler doch im Pyjama die Ehre erwiesen...
 
2000
...und vergassen dabei prompt, den Schlafanzug für der Meisterschaft doch bitte wieder mit dem Sporttenue zu ersetzen. Während andere Teams beachtliche Fortschritte machen, döst das Herren 1. Es mag nicht viel gelingen, der 7. Schlussrang ist die logische Konsequenz. Dafür geben die Ladies so richtig Gas, werden hinter Dürnten zweite.
 
2001
Ein Jahr schlicht zum Vergessen. Die erste Mannschaft erleidet zahlreiche Abgänge. Die Neuzuzüge aus dem eigenen Nachwuchs sind zu jung und unerfahren, um die Lücken zu füllen. Das Team steigt ab in die komplette Anonymität der 2. Liga. Die Damen können wiederum an der Spitze mithalten, müssen sich diesmal aber mit Rang 3 zufrieden geben. Einen herben Verlust ist der Abgang von Mano Strässle, der nach 15 Jahren von all seinen Ämtern zurücktritt und eine grosse Lücke hinterlässt.

2002
Praktisch ungebremst geht die Talfahrt des Fanionteams weiter. Der 4. Rang macht schon beinahe ratlos. Auch das Trainergespann Suozzi/Stohler scheint am Ende des Unihockey-Latein zu sein. Die beiden erklären nach der Saison geschlossen den Rücktritt. Vor allem der Abgang von Thomas Stohler ist schmerzlich, hat dieser doch weit über ein Jahrzehnt tolle Arbeit für den Verein geleistet. Zum ersten Mal thronen die Damen an der Tabellenspitze und qualifizieren sich so für die Aufstiegsrunde. Dort bleibt die Krönung jedoch versagt; statt B-, bleibt das Team 1.-Liga-klassig. Ende Saison legt - nach einer vierjährigen Amtszeit - auch René Grunder sein Präsidentenamt ab. In seine Fussstapfen tritt Peter Gmeiner, der gleichzeitig Kassier ist.
 
2003
Es geht aufwärts! Lukas Gyger ist neuer Chef der 1. Mannschaft. Er schnappt sich Mano Strässle als Coach. Die beiden führen das junge Team an die Tabellenspitze. In der Aufstiegsrunde gibt sich der UHCB mit drei Siegen und einem Unentschieden aus vier Partien keine Blösse und setzt sich souverän durch. Déjà-vue bei den Damen. Die Equipe setzt sich erneut in der 1. Liga durch, kann an der Aufstiegsrunde die Türe zur Nationalliga B dann aber trotzdem nicht öffnen. Daraufhin suchen und finden die beiden Trainer Patrick Müller und Jürg Daniel nach vier tollen Jahren beim UHCB eine neue Herausforderung.
 
2004
Die Herren können ohne zu Zittern in der 1. Liga Fuss fassen. Die Geschicke leiten nun Lukas Gyger und Patrick Fedrizzi. Die Mannschaft startet furios, doch dann gibt es den einen und anderen Dämpfer. Schliesslich resultiert der 7. Schlussrang. Während bei den Herren Ruhe einkehrt, fehlt bei den Damen die Führung und Handschrift eines Trainers. Das Team organisiert sich selber mit einem Spielerinnenrat. Es resultiert der 5. Schlussrang. Michael Lerch wird neuer UHCB-Präsident. Er war 1986 zusammen mit Patrick Toller der erste Junior des Vereins.
 
2005
Das fröhliche Trainer-Rotieren in der ersten Mannschaft geht weiter. Neuer Chef an der Bande ist Daniel Schmid. Er wird assistiert von Martin Müller, der für Unihockey-Zeitrechnung längst schon ein Dinosaurier ist. Primäres Ziel ist der Ligaerhalt. Dies gelingt ohne grössere Probleme. Sicher auch dank Rückkehrer Thomas Muggli, welcher einst die Juniorenabteilung beim UHCB durchlief und zuletzt für GC in der Nationalliga A skorte. Im Nachwuchsbereich machen die Elite-Junioren von sich reden. Sie schliessen die Gruppenphase als Gewiner ab, können dann aber in den Aufstiegsspielen nicht mehr mithalten. Im Vorstand übernimmt Christian Moser den so wichtigen Posten des Sportchefes, welcher lange verwaist war.
 
2006
Das Team gewinnt gegenüber den letzten Jahren an Standfestigkeit und Konstanz. Die Saison 05/06 wird auf dem 6. Platz beendet. Die Abstiegsgefahr ist schon früh gebannt. Allerdings fehlt der Mannschaft auch die Durchschlagskraft, sich weiter oben in der Tabelle zu etablieren. Der Trainer heisst in diesem Jahr Beni Assfalg, einst Torhüter bei den Junioren. Daniel Schmid ist weiterhin für das Coaching verantwortlich. Martin Müller hat sich inzwischen den Damen angenommen. Das Team erlitt nach den verpassten Aufstiegs-Chancen bereits im letzten Jahr einen (zu) grossen Aderlass. Das Kader ist ausgesprochen dünn, entsprechend muss das neuformierte junge Team Lehrgeld bezahlen.

2007
Dies ist ein historisches Jahr. Nach jahrelanger Konkurrenz arbeitet der UHCB mit Fireball Nürensdorf zusammen. Hintergrund ist die Liga-Reform des Verbandes. Swiss Unihockey kürzt die 1. Liga von 40 auf 20 Teams. Um dennoch in der dritthöchsten Klasse der Schweiz zu bestehen, bündeln Fireball und der UHCB ihre Kräfte und Gründen zusammen den Dachverein UBN (Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf). Der Auftrag: Etablierung einer 1. Liga-Mannschaft in der vorderen Tabellenhälfte und die Führung einer U21 und U18. Nicht betroffen ist die Damenabteilung, welcher der UHCB selbständig weiterführt.
Dennoch ändert sich auch die Rolle des UHCB: Er verschreibt sich primär der Förderung eigener Juniorinnen und Junioren. Insgesamt nehmen 12 Teams die Saison in Angriff.

2008
Im Jahr eins nach UBN fährt der UHCB in relativ ruhigen Gewässern. Es gibt zwar kein eigentliches Flaggschiff mehr, dennoch stechen einzelne Teams aus der Flotte heraus. So verpasst die 1. Herrenmannschaft (primär eine Ansammlung von ausgedienten Erstligisten) die Aufstiegsrunde zur 2. Liga um gerade mal ein Törchen. Flaute herrscht dafür bei den Damen. Das Team überzeugt sportlich nicht. Die Trainerin Mik Frei vermisst in ihrer Crew den nötigen Ehrgeiz.

2009
Der UHCB feiert Geburtstag – und was für einen! Am 6. Juni 2009 wird der UHCB 25 Jahre alt. Der Verein zelebriert das Jubiläum mit einem ausgelassenen Fest in der bxa. Eine Ausstellung führt durch die bewegte Geschichte des Clubs, daneben messen sich aktuelle und ehemalige „Basi-Stars“ auf dem Kleinfeld. Ein Abendessen mit dutzenden von Gästen besiegelt die Festivitäten. Dabei kann der UHCB via Leinwand auch Glückwünsche von prominenten Zeitgenossen entgegen nehmen. Unter den Gratulanten sind Persönlichkeiten wie Trainer-Legende Gilbert Gress oder Bundesrat Hans-Rudolf Merz.
Auch auf der sportlichen Ebene gibt’s Grund zum jubeln: Diesmal nämlich gelingt der Plauschequipe um Daniel Brühlmann der Gruppensieg, an einem Aufstieg in die 2. Liga ist die Mannschaft allerdings nicht interessiert.

2010
Soll noch einer sagen, die einstige Trendsportart Unihockey stagniere. Falls dies doch so sein sollte, ist die Botschaft ganz sicher nicht bis nach Bassersdorf gekommen. Deshalb sei es hier deutlich gesagt: Unihockey boomt! So stellt der UHCB 15 Mannschaften. 11 davon nehmen am Meisterschaftsbetrieb teil. Vom Aufschwung nicht betroffen sind die Aktiv-Teams. Speziell die 1. Damenmannschaft wird durch zahlreiche Trainerrotationen und Abgänge Jahr für Jahr geschwächt. Auch die 1. Herrenmannschaft vermag nicht an die letzte Saison anzuknüpfen.

2011
Der stetige Ausbau der Juniorenabteilung seit der Gründung von UBN zahlt sich zum ersten Mal auch sportlich aus. So realisieren die D-Junioren von Mano Strässle und Patrick Fedrizzi den Gruppensieg. Das Finalturnier wird in Bassersdorf ausgetragen. Erinnerungen an die frühen 90-er Jahre wurden geweckt, wo solche Endspiele in der heimischen Geeren-Halle schon fast selbstverständlich waren. Die  Ausgabe 2011 braucht den Vergleich mit damals nicht zu scheuen; der Anlass war vom OK-Team (Strässle/Fedrizzi/Klein/Stöckli) nämlich perfekt organisiert. Gut, aber nicht perfekt organisiert waren auch unsere D-Junioren. Dies reichte für den tollen 4. Schlussrang.